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Mega steigert Umsatz um 2,6 %

Vorstandsvorsitzender Volker König verwies bei der Generalversammlung auf die solide Grundlage des handwerkseigenen Großhandels. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich erneut leicht auf 59,4 %. Das Unternehmen investiert in die stationäre und digitale Infrastruktur.

Trotz der allgemein angespannten Konjunkturlage hat der handwerkseigene Großhändler Mega im vergangenen Jahr eine positive Geschäftsentwicklung hingelegt und seine solide Stellung im Wettbewerbsumfeld behauptet. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Volker König bei der 103. ordentlichen Generalversammlung der Mega im Schulungszentrum der Mega Akademie in Hamburg.

Nach seinen Angaben stieg der Umsatz des Großhändlers gegenüber 2021 um 2,6 %. Die Umsatzerlöse legten von 306,4 Mio. EUR auf 314,5 Mio. EUR zu. Die Mega Gruppe einschließlich der Beteiligungen erwirtschaftete ein Umsatzvolumen von mehr als 450 Mio. EUR. König verwies auf die bilanziellen Verhältnisse im Jahresabschluss 2022, die eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens bildeten. So konnte die Eigenkapitalquote erneut leicht auf 59,4 % erhöht werden. Dieser Wert liege weit über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Wie in den Vorjahren wird eine Dividende in Höhe von 5 % an die 5.633 Mega-Mitglieder ausgezahlt.

König hob hervor, dass das Jahr 2022 außer von den weiterhin spürbaren Auswirkungen der Pandemiejahre auch durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Energiepolitik geprägt war. "Steigende Energie- und Rohstoffpreise, empfindliche Lieferkettenstörungen und daraus resultierend enorme Unsicherheiten und Preissteigerungen haben Unternehmen aller Größenordnungen und natürlich nicht zuletzt Verbraucher stark belastet", sagte der Vorstandsvorsitzende. Die enorme Sortimentstiefe und -breite der Mega habe sich abermals als entscheidendes Plus erwiesen. "Wir haben unsere Sicherheitsbestände deutlich hoch gesetzt. Noch nie haben wir so hohe Bestände in unseren Lägern gehabt wie zurzeit. Wir kaufen, was zu bekommen ist, um lieferfähig zu bleiben und Preise zu halten", hob König hervor.

Nach seinen Angaben gehört die Marke Mega zu den umsatzstärksten und innovativsten Marken im deutschen Profimarkt. Mit Produktentwicklungen verschaffe die Mega ihren Mitgliedern und Kunden auch in Zukunft einen technologischen Vorsprung für rationelleres und nachhaltiges Arbeiten sowie für mehr Anwendungs- und Abnahmesicherheit.

Auch über das Produktsortiment hinaus versteht die Mega Innovation und Nachhaltigkeit als Grundsatz ihrer Unternehmenspolitik und investiert gezielt in die eigene stationäre sowie digitale Infrastruktur. Als Beispiele nannte König unter anderem den Umbau des Wohnberatungszentrums am Standort Hamburg zu einer neuen Verkaufs- und Präsentationsfläche für Wand- und Bodenbeläge sowie den Neubau des Geschäftsgebäudes der MKB Mittelstandskreditbank. Im Bereich der Digitalisierung verwies der Vorstandsvorsitzende auf die kontinuierliche Entwicklung des Mega Onlineshops und den Mega 24-Standort mit Self Service, der in Kürze als Pilotprojekt in Pinneberg startet.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Nicolai Voß einstimmig im Amt bestätigt. Ferner wurde Sven Kühnast in das Gremium gewählt. Der 57-jährige Bauingenieur ist Obermeister der Maler- und Lackiererinnung und Geschäftsführer des Malereibetriebes Kühnast in Bremen.
Mega steigert Umsatz um 2,6 %
Foto/Grafik: Mega
"Wir haben unsere Sicherheitsbestände deutlich hoch gesetzt. Noch nie haben wir so hohe Bestände in unseren Lägern gehabt wie zurzeit. Wir kaufen, was zu bekommen ist, um lieferfähig zu bleiben und die Preise zu halten."
Volker König, Vorstandsvorsitzender der Mega, bei der Generalversammlung des handwerkseigenen Großhandels
aus BTH Heimtex 07/23 (Wirtschaft)