GHS Schranz: Akustik im Restaurant
Große Glasflächen, harte Böden, hohe Decken - was architektonisch gewollt ist, wird akustisch schnell zur Herausforderung. Das Burger-Restaurant Outlook im hessischen Heppenheim ist ein typisches Beispiel dafür: Dreiseitige, raumhohe Verglasung, glatte Oberflächen und eine offene Raumstruktur führten im Ausgangszustand zu einer deutlich spürbaren Geräuschproblematik. Gespräche überlagerten sich, der Geräuschpegel stieg schnell an - die Aufenthaltsqualität litt.
Um die Situation zu verbessern, holte Betreiber Daniel Melake mit GHS Schranz einen lokalen Spezialisten ins Boot. Inhaber Sebastian Winkler analysierte die akustischen Gegebenheiten und entwickelte gemeinsam mit dem Kunden verschiedene Lösungsansätze - von textilen Konzepten bis hin zu klassischen Absorbern. Neben der akustischen Wirkung spielte dabei auch die gestalterische Integration eine zentrale Rolle.
Die Entscheidung fiel schließlich auf die Ceiling Squarez Deckenelemente von Buchheister. Die Akustikpaneele wurden nach vorheriger Berechnung gezielt und symmetrisch unter der Decke platziert. Das Ergebnis ist eine Lösung, die sich optisch zurücknimmt, akustisch jedoch hochfunktional ist. Der Unterschied im Raum wird von den Beteiligten als "sensationell" beschrieben.
Bemerkenswert ist auch der kommunikative Umgang mit dem Projekt: Sebastian Winkler selbst hat die Umsetzung auf Instagram inszeniert und damit gezeigt, dass Akustiklösungen nicht nur funktional, sondern auch erzählbar sind. Ein Ansatz, der das Thema aus der technischen Ecke holt und stärker ins Bewusstsein von Kunden rückt.
aus
BTH Heimtex 04/26
(Handwerk)